Die IT-Firmen HeCom aus Eisleben sowie Conen Produkte GmbH & Co. KG luden Vertreter vieler Schulen sowie Einkaufsentscheider aus dem Bildungsbereich Sachsen-Anhalts am 26./27. Februar zum 4. IT Forum nach Magdeburg. Anliegen war es, einen Teil der Aussteller mit ihren auf der diesjährigen DIDACTA in Köln gezeigten Neuheiten wie moderner Schulsoftware nach Magdeburg zu holen. Unter dem Motto: Wer Kompetenz zeigen will, muss Wissen haben“ wurde umfangreiche Hard- und Software für die Aus- und Weiterbildung vorgestellt und die Interaktionen im modernen Klassenzimmer vorgeführt.
Viele DIDACTA-Aussteller erklärten sich bereit, den eigentlichen „Anwendern“ die Vorteile der von ihnen vorgestellten Lösungen nahe zu bringen. Unter ihnen waren neben Vertreten von Conen auch jene von FUJITSU, Epson, GDATA, MasterSolution, Jambo, RMeasiteach, TIME for kids, Panasonic, PROMETHEAN und Kurt Rothe. Rund 150 Teilnehmer, unter ihnen auch welche aus Chemnitz, Potsdam,Cottbus, Helmstedt, nutzten die Gelegenheit, sich mit interaktiver Technik verschiedener Hersteller vertraut zu machen, diese in unterschiedlichen Anwendungen zu erleben und auszutesten. Demonstriert wurden hardwareunabhängige Softwarelösungen, verschiedene interaktive Tafellösungen oder didaktische Schulsoftware.
Die Wandlung einer grünen Tafel – sprich herkömmlichen Schultafel – in eine weiße Tafel für interaktive Tafelsysteme als kostensparende und schnell umzusetzende Variante, wäre gewiss für viele Schulen ein guter Einstieg in dieses System. Dabei wird die vorhandene Tafel mit einer Spezialfolie beklebt. Zur Ausstattung gehört ein Ultranahdistanzbeamer, der bei extrem geringem Abstand zur Projektionsfläche ein optimal hochauflösendes Bild ermöglicht. Es ging vor allem darum, auf Grund der angespannten Haushaltssituation im Schulbereich preiswertere Alternativlösungen zu bekannten Herstellern wie SMART oder PROMETHEAN aufzuzeigen. Darüber hinaus wurden Lösungen im Druckbereich, klassische Computer, Notebooks und Tablet-PC vorgestellt. Letztere hatten bereits erfolgreich Tests in Grundschulklassen bestanden, wo die Kinder sehr schnell und ohne Hemmnisse die neue Technik annahmen.
In der Veranstaltung ging es vor allem darum, Lehrern die Vielfalt der Technik, ihre Vor- und Nachteile, vorzustellen, um ihnen die Kaufentscheidung infrage kommender Technik für ihre Schule zu erleichtern. Die Möglichkeit, diese Technik und die Unterrichtsprogramme auszutesten und dabei mit anderen Kollegen in Erfahrungsaustausch zu treten, wurde umfassend genutzt.Mit Hilfe didaktischer Schulsoftware wird Klassenraum Management mit wenigen Klicks möglich. Die Schulsoftware vereint eine Vielzahl didaktisch wertvoller Funktionen und ermöglicht qualitativ hochwertigen Unterricht. In Workshops gab es zusätzliche Informationen u.a. zu Datenschutz in Schulen sowie Interaktion in der Bildung.
Die Resonanz auf die Veranstaltung war sehr gut. Viele der Teilnehmer waren sich nicht bewusst, wie groß die Angebotspalette an interaktiver Technik für den Bildungsbereich ist – und vor allem – wie leicht bedienbar und komfortabel die heutigen Softwarelösungen und die Schulsoftware bereits sind. Lehrer, die einen PC haben, kommen ohne Einlernzeit mit der Bedienoberfläche der Tafeln zurecht. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an Lernprogrammen, die zur modernen und abwechslungsreichen Gestaltung des Unterrichts eingesetzt werden können – von Mathematikunterricht, über Geographie bis hin zum Musikunterricht. Das Angebot ist breit und nicht für jeden Anwendungszweck geeignet. Deshalb ist es wichtig, bevor die Entscheidung für den Kauf von IT-Technik für eine Schule fällt, sich nochmals umfassend von einem Fachmann beraten zu lassen.









